Ihre Voraussetzungen für eine Wüstenreise

Uli Grath April 2006

Sie müssen gesund und in einer guten körperlichen Verfassung sein. Das bedeutet, wenn Sie manchmal eine Bergtour machen oder längere Spaziergänge in flottem Tempo für Sie kein Problem sind sollte Ihre Kondition genügen. Man kann ja schliesslich auch aufs Kamel sitzen 😉

Sind sie nicht so gut zu Fuss empfehlen wir die“ Sahara Entspannt“ Tour.

Fortbewegung

Werner Stephan ,April 2006

Sie sind mit dem Kamel, richtigerweise einem Dromedar oder zu Fuss unterwegs Je nach persönlicher Laune können Sie Reiten oder gehen. Der wechsel ist jederzeit möglich. Zum Start der Tour und vom Ziel aus zurück an den Flughafen können gelangen wir mit Geländewagen.

Wichtiger als Fitness

In der Wüste verlieren sozialer Rang und Statussymbole ihre Bedeutung. Wichtig ist das Wesentliche, nämlich das Wasser, das Feuer, die Tiere. Toleranz, Flexibilität und Gemeinschaftssinn treten als wichtigste Eigenschaften der Menschen in den Vordergrund.

Markus Pezold März 2012

Unsere Gastgeber

Sind echte Halbnomaden, genauer gesagt Beduinen aus Zaafranee. Sie sind unsere Begleiter. Das gemeinsame Lagerleben ist ihnen wichtig.

Das Zusammenleben

Den Nomaden, ist unsere europäische Kultur ebenso fremd wie uns deren Lebensweisen. Wir reisen freiwillig in diese Länder und unsere Gastgeber dürfen davon ausgehen, dass wir ihre Lebensgewohnheiten akzeptieren und uns z.B. entsprechend kleiden.

Die Reiseleiterinnen und Reiseleiter

Andrea Schiffner ,Novemberl 2007

Sind für den möglichst reibungslosen organisatorischen Ablauf der Reise zuständig. Sie sind Mittlerinnen und Mittler zwischen der Gruppe und den Gastgebern. Sie dürfen von den Reiseleiterinnen und Reiseleiter Informationen über Land und Leute erwarten, aber keine wissenschaftlichen Vorträge.

Übernachtung

Wir schlafen im Berberzelt oder unter freiem Himmel. Sie werden erstaunt sein wie problemlos schlafen „Ohne Dach über dem Kopf“ ist.

Das Essen

Uli Grath, April 2006

Sie werden erstaunt sein, was alles in der Wüste möglich ist. Zum Frühstück gibt es Kaffee, Tee, frisches Brot, Konfitüre und Käse; zum Mittagessen Salat „Saharienne“ oder Suppe. Das Abendessen ist eine reichhaltige Mahlzeit, bestehend aus Suppe, Gemüse, Kartoffeln, Couscous oder Teigwaren. Zum Dessert gibt es Früchte oder Kekse. Natürlich fehlt die Teezeremonie nie. Und wenn dann manchesmal das Glück uns hold ist gibts auch frisches Ziegenfleich vom offenen Feuer. Auch Vegetraier oder andere Nahrungspräferenzen ( Gluten…)können berücksichtigt werden wenn wir vorher informiert werden.

Empfohlene Impfungen

Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen. Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt spätestens 6 Wochen vor Abreise und besprechen Sie mit ihm die für Sie sinnvollen Präventions-Massnahmen. Ein altersentsprechender Impfschutz sollte bei Kindern gemäss Impfkalender vorliegen. Überprüfung und eventuelle Auffrischung der Impfungen gegen Hepatitis A, Tetanus, Typhus, Diphtherie und Polio ist auch Erwachsenen empfohlen.

Medizinisches

Ernst Elsenhans, April 2005

Eine Apotheke mit Standardmedikamenten steht für die Gruppe zur Verfügung. In echten Notfällen empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung.

Haben Sie spezielle Medikamente einzunehmen, so informieren Sie die Reiseleitung beim Briefing und decken Sie sich für die Reise ausreichend ein.

Als wichtige Vorsorge desinfiziert Ihre Reiseleitung das Trinkwasser mit Micropur Tabletten (geschmacksneutrale Wasserentkeimung).

Briefing für die Mitreisenden

Ernst Elsenhans, November 2005

Ca. zehn Tage vor Abreise treffen wir uns in Heidenheim und besprechen die Packliste. Wenn der Weg nach Heidenheim zu weit sein sollte, geht das auch per Telefon. Eine detailierte Ausrüstungsliste gibt es aber auch schon nach der Anmeldung per Email

Ausrüstung

Koffer lassen sich nicht auf dem Kamel verstauen, deswegen ist ein Seesack oder eine Reisetasche besser. Nötig ist auch ein kleiner Tagesrucksack für die Dinge des persönlichen Bedarfs die schnell zur Hand sein müssen. Beides trägt das Kamel. Das einzige das sie tragen müssen ist die Wasserflasche, die sollte immer bei Ihnen sein.

Mitzunehmen sind auf jeden Fall:

  • Sonnenschutzmittel mit hohem UV und Lichtschutz
  • Schlafsack (Komfortzone bis -1°C)
  • Iso- Liegematte oder Alu- Liegematte
  • Leichte hohe Wanderschuhe, evtl. zusätzlichTreckingsandalen, die im Camp sehr praktisch sind
  • Ein Pullover (die Abende sind frisch)
  • Wind und Wasserfeste Jacke
  • Trekkinghose
  • Badekleidung für ein Bad in der Oase
  • Stirn-oder Taschenlampe
  • 2 Weithals Wasserflaschen mind 1l
  • Essschale aus Metall, Löffel, Becher
  • Taschenmesser
  • Taschentücher, Feuchttücher
  • Blasenpflaster 😉

Freiwilliges Nachtreffen nach der Reise

Meist 4-6 Wochen nach der Reise verschiedene Orte

Euer Uli Grath